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Tattoo
Eine Tätowierung (wissenschaftlich auch Tatauierung, umgangssprachlich (engl.) Tattoo) ist ein Motiv, das mit Tinte oder anderen Farbpigmenten in die Haut eingebracht wird. Dazu wird die Farbe in der Regel mit Hilfe einer Tätowiermaschine durch eine oder mehrere Nadeln (je nach gewünschtem Effekt) unter die oberste Hautschicht gestochen und dabei ein Bild oder Text gezeichnet. Die Tätowierung stellt eine Form der Körpermodifikation dar. Auch wenn die Etymologie eher unklar ist, so kann davon ausgegangen werden, dass das deutsche Wort Tätowieren oder das eingedeutschte Tattoo und seine Vorläufer ihren Ursprung vom Tahiti-Wort tatu haben. Dieses Wort hat sich vermutlich lautmalerisch aus dem Geräusch entwickelt, das beim Schlagen auf den in Polynesien traditionell benutzten Tätowierkamm entsteht.
Der Vorgang der Tätowierung besteht grundsätzlich in einer Punktierung der Haut, wobei gleichzeitig mit dem Durchstechen ein Farbstoff in die Haut eingebracht wird. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Stich weder zu oberflächlich noch zu tief angebracht wird. Im ersten Fall würde der eingelagerte Farbstoff lediglich in die Zelllagen der Epidermis eingebracht werden. Dies hätte zur Folge, dass bei der fortwährenden Erneürung dieser Hautschicht ein Abwachsen und eine Abstoßung der Farbteilchen nach außen gleichzeitig mit den Epidermiszelllagen erfolgen würde. Im zweiten Fall, wenn also der Stich zu tief in die Haut vorgenommen wird, kommt es durch die auftretenden Blutungen zu einem Auswaschen der Farben. Daürhaft haltbar sind diejenigen Farbpigmente, die in der mittleren Hautschicht (Dermis) und zwar im Zelltyp der Fibroblasten eingelagert sind.
Die im Westen gebräuchlichste Methode ist das Arbeiten mit einer elektrischen Tätowiermaschine. Hier wird z. B. mit Hilfe zweier Spulen ein Magnetfeld erzeugt, das eine Anzahl feiner, an eine Stange gelöteter Nadeln schnell vor- und rückwärts bewegt. Eine weitere Tätowiermaschine arbeitet mit einem Elektromotor, der über einen Exzenter die Auf- und Abwärtsbewegung erzeugt. Diese Maschinenart wurde um 1970 von den Tätowierern Horst H. "Samy" Streckenbach und Manfred Kohrs entwickelt und gebaut.
Die Geschwindigkeit ist abhängig von den einzelnen Tätowiermaschinen, der Technik und dem gewünschtem Effekt, z. B. Linien oder Schattierungen, liegt aber zwischen ca. 800 bis 3.500 Bewegungen pro Minute. Die Tinte hält sich dank einer Kapillarwirkung zwischen den Nadeln und wird durch die Schnelligkeit der Bewegung ähnlich leicht in die Haut gebracht wie beim Zeichnen mit einem Stift auf Papier. Im Gegensatz zum Papier wird die Haut aber mit der einen Hand unter Spannung gehalten, die andere Hand bringt das Bild ein.
Der Ablauf des Tätowierprozesses sieht in der Regel so aus, dass zu Beginn die Umrisse, sogenannte Outlines, mit einer dünnen Nadel in schwarzer Farbe gestochen werden und in einem zweiten Schritt diese dann mit Farbe gefüllt werden. Zum Füllen werden je nach Feinheit der Muster Nadeln unterschiedlicher Dicke verwendet.
Tattoo Shop, Tatto Studio
Bei den Tatto Studio müssen beim Tätowieren strenge Hygienevorschriften eingehalten werden. Diese Vorschriften werden nicht immer kontrolliert, deshalb ist Vorsicht in den unterschiedlichen Tattoo Studios geboten. Es kann zu HIV-, Hepatitis- und diversen anderen Infektionen kommen. In der Schweiz unterliegen Tätowierstudios strengen Auflagen und Kontrollen, was der allgemeinen gesundheitlichen Sicherheit in diesem Bereich sehr zuträglich war. Inzwischen werden dort die Eingriffe, Sterilisationsvorgänge, Reinigungen und Desinfektionsmaßnahmen schriftlich dokumentiert.
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Tattoo Motive
Da Tribal und Celtic zu den am häufigsten genutzten Tattoos zählen, ist diese Rubrik bei uns besonderst großflächig ausgebaut. Zahlreiche Motive und Vorlagen warten auf Sie !
Basieren tun Tribals auf alte Stammes-Traditionen, dort war das es ein Zeichen der Stammesangehoerigkeit. Beim TRIBAL Tattoo handelt es sich um ein oft in Schwarz gestochenes, geschwungenes Symbol.
CELTIC Tattoo! Der Name sagt es bereits, es handelt sich um Motive keltischen Ursprungs. Celtic sind knotenartige Symbole, aber auch Tiermotive, welche in alten Manuskripten als Verzierung verwendet wurden. Celtic Tattoos werden mit verschiedenen Schattierungen meistens in einer Farbe gestochen.
Tattoo Pflege
Die richtige Pflege und Behandlung ist das wichtigste für eine frisch gestochene Tätowierung, da es aufgrund falscher oder nachlässiger Pflege zu einer schlechten Abheilung führen kann, worunter die Qualität des Motives leiden würde. Im Falle einer schlechten Abheilung muss in den meisten Fällen das Tattoo noch einmal nachgestochen werden, was wiederum eine unnötige Verletzung der Haut wäre, zumindest wenn es sich durch richtige Pflege hätte verhindern lassen. Je nach Hautbeschaffenheit, Körperpartie, Art und Grösse des Tattoos variieren wir die Pflegeanweisungen ein wenig, einige Punkte der Nachbehandlung sind jedoch bei den verschiedenen Methoden gleich. Wir können auch nur eine Standardanweisung geben. Da jede Haut ein wenig anders ist muss man selbst ein bischen Gefühl dafür entwickeln, wie die eigene Haut am besten zu pflegen ist (z.B.sollte man bei trockener Haut ein wenig mehr eincremen als bei einer fettigeren Haut, damit der Schorf nicht durch Austrocknung einreisst etc...). Eine frische Tätowierung ist von der Art der Hautverletzung ungefähr vergleichbar mit einer leichten Schürfwunde.
Bei sehr trockener Haut und/oder an Gelenken oder sonstwie stärker beanspruchten Körperstellen und auch Farbtätowierungen wird auf die feriggestellte Tätowierung ein Salbenverband mit Ringelblumensalbe angelegt, der am besten über Nacht, aber min. 10 Std auf der Tätowierung verbleiben sollte (Bei kleineren Tätowierungen oder auf nicht so stark beanspruchte Hautpartien verzichten wir auf den Salbenverband). Ab nächsten Tag sollte nach dem vorsichtigen Entfernen des Verbandes die Tätowierung vorsichtig und nur mit der Hand (kein Waschlappen o.ä. benutzen!) mit einer milden, nicht rückfettenden, möglichst parfumfreien Seife gewaschen werden. Danach sollte die Tätowierung mit einem fusselfreiem Papiertuch, z.B. Küchenrolle, abgetrocknet werden (nur trocken-tupfen,). Dies sollte möglichst alle 2-3 Stunden erfolgen. Die einzelnen Waschdurchgänge sollte man möglichst kurz halten, damit die frische Tätowierung nicht aufgeweicht wird, gewaschen wird solange, wie Schorf auf der Tätowierung ist.
Das häufige Waschen hat den Zweck, den Wundschorf dünn zu halten und damit die Abheilung zu beschleunigen .
Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass wenig, bzw dünn verschorfte Tätowierungen farblich kräftiger sind und auch um einiges schneller abheilen.
Ab dem 3. Tag ist ca. 2-4 Mal hauchdünn wahlweise Ringelblumensalbe, Ringelblumenbalsam, Bepanthen oder eine andere Panthenolhaltige Wund- und Heilsalbe auftragen: man sollte ein klein wenig Salbe zwischen den Fingerspitzen verreiben und dünn auf die Tätowierung tupfen. Bei nur ausschliesslich schwarzen oder schwarz-graün Tattoos hat sich eine leicht modifizierte Behandlung bewährt. Die Tätowierung wird ab dem ersten Tag möglichst alle 2-3 Stunden gewaschen, wie schon zuvor beschrieben. Jedoch wird nach dem Waschen dünn Aloe First Spray (welches Ihr von uns mitbekommt) aufgesprüht und gut trocknen gelassen. Bei trockenerer Haut darf auch am ersten Abend hauchdünn Ringelblumensalbe oder Wund- und Heilsalbe aufgetragen werden. Die Prozedur Waschen – Aloe Spray wird insgesamt 3 Tage fortgesetzt, ungefähr solange bis sich ein dünner Schorf gebildet hat. Danach reicht es alle 4 Stunden zu Waschen und nach Bedarf, wie schon oben erwähnt hauchdünn Ringelblumensalbe oder Wund- und Heilsalbe auftragen; Wenn die Haut sich "gespannt" anfühlt, sehr trocken ist ist der richtige Zeitpunkt des eincremens. Diese Pflegemethode funktioniert natürlich auch sehr gut, wenn man anstelle des Aloe First Sprays möglichst reines (min 97%ig) Aloe Vera Gel verwendet.
Nach ca 5-7 Tagen sollte der Schorf von selbst komplett abgefallen sein und sich darunter eine neü Haut gebildet haben. Diese ist noch sehr dünn und verletzlich, deshalb sollte man auch nach dem Abfallen des Schorfes noch sehr bedacht und vorsichtig mit der frischen Tätowierung umgehen.
Wichtig ist es einige Punkte zu bedenken – natürlich ab dem Tag, an dem Ihr das Tattoo erhalten habt:
Ihr solltet während der Abheilphase NICHT • Schwitzen – kein Sport, auch keine extremen Bewegungen durchführen • Duschen oder Baden • An der Tätowierung kratzen oder pulen • Auf der Tätowierung schlafen • Enge, fusselnde (Wolle) oder scheürnde Kleidung tragen • Ins Solarium oder ansonsten starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein für mindesten 8 Wochen Es ist ausserdem darauf zu achten, dass kein Staub, Dreck oder sonstiges an die frische Tätowierung gelangt.
Denkt also immer daran – es ist auf jeden Fall eine Verletzung der Haut und es liegt an Euch, Eurem Körper dabei behilflich zu sein diese Verletzung zu heilen. Wenn man ein bischen diszipliniert damit umgeht, dann steht der Freude einer daürhaft schönen Tätowierung nichts mehr im Wege.
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